Mi 16.00 – 17.30 | online wöchentlich (Beginn: wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben)


Mo 15.30 – 17.00 | K10 309 / Hybrid (digitale Lehre) 14-tägig (Beginn 17.10)

Für Studierende im Studiengang MA Musikinformatik und BA Musikinformatik / Musikwissenschaft ab 5. Semester nach Absprache.

Individuelle künstlerisch/wissenschaftliche Studienprojekte mit Schwerpunkt Programmierung werden nach Absprache unter Betreuung des Dozenten in Eigenverantwortung erarbeitet. Besondere Beachtung finden hierbei Fragestellung und Methodik, sowie Kontextualisierung im aktuellen Arbeitsfeld.


Do 16.30 – 18.00 | K10 208 / Hybrid wöchentlich (Beginn 20.10)

Für Studierende im Studiengang MA Musikinformatik 1. Semester (Modul: Visuelle Programmierung der Klangverarbeitung und räumlichen Synthese). Kann als Wahlfach im Studiengang BA Musikinformatik / Musikwissenschaft und in den Studiengängen Komposition und Musiktheorie belegt werden.

Digitale Musikrepräsentationen lassen sich entlang eines Kontinuums anordnen, welches durch zwei Extreme typisiert ist: Auf höchster Ebene ein System musikalischer Symbole als Hochsprache, die von Musikern interpretiert wird; z.B. eine Partitur, dessen atomares Element die „Note“ ist. Auf tiefster Ebene die Beschreibung konkreten Klangs als Signal; eine phänomenologische Repräsentation des Artefakts eines akustischen Prozesses, dessen atomares Element das numerische „Sample“ einer Zeitreihe ist.

In dieser Lehrveranstaltung befassen wir uns mit der Erforschung des Spannungsfelds zwischen diesen Extremen, unter der Fragestellung wie Klangphänomene abstrahiert und als symbolisches Material algorithmisch-strukturellen Formbildungsprozessen zugänglich gemacht werden können.

Wir werden Analyse-, Verarbeitungs- und Syntheseprozesse hauptsächlich mit der Bibliothek OM- SoX [1] für die Kompositions- u. Programmierumgebung OpenMusic [2] entwickeln. Ausgehend von der funktionalen Implementierung klassischer Klangbearbeitungsprozesse, schreiten wir fort zur symbolischen Kontrolle komplexer Syntheseanwendungen, wie z.B. Source-filter, granulare, und feature-basierte Verfahren.

Voraussetzungen: Modul „Symbolische Programmierung“, „Kreatives Programmieren I/II“ oder entsprechende Vorkenntnisse.

[1] https://sourceforge.net/projects/omsox
[2] https://github.com/openmusic-project/openmusic


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