Do 9.15 – 10.45 | Schloss Gottesaue, Hörsaal wöchentlich (Beginn 12.10.)

Für alle Studierenden in den Studiengängen BA Musikinformatik / Musikwissenschaft (Modul: Einführungsmodul Musikwissenschaft) und BA Musikjournalismus 1. Semester.

Musik beschreiben, zu verstehen versuchen, über sie nachdenken und sprechen: das sind Zugänge zur Musik, die – anders als das Musikmachen selbst – in die Domäne der Musikwissenschaft gehören. Eine erste Orientierung über die verschiedenen Möglichkeiten, sich mit Musik theoretisch zu beschäftigen, soll diese Einführung in das Fach Musikwissenschaft bieten: Warum (und wie) schreiben wir Musikgeschichte, beschäftigen wir uns mit Komponist*innen-Biographien, analysieren wir Werke der Musik, hören und vergleichen wir Aufnahmen? Was sind die grundlegenden Inhalte, Methoden und Kompetenzfelder des Fachs? Als Anschauungsbeispiel für all dies wird über das ganze Semester hinweg ein einzelnes Werk im Zentrum stehen: Beethovens Eroica-Sinfonie.

Obligatorische Begleitveranstaltung ist das Seminar „Einführung in musikwissenschaftliche Arbeitstechniken“.

Do 11.00 – 12.30 | Schloss Gottesaue, Hörsaal wöchentlich (Beginn 12.10.)

Für alle Studierenden. Für Studierende im Studiengang BA Musikinformatik / Musikwissenschaft (Module: Musikwissenschaftlicher Vertiefungsbereich 1. bis 3. Studienjahr), für Studierende im Studiengang MA Musikwissenschaft (Module: Musikwissenschaftliche Vertiefung I und II).

Dass in Musik etwas „passiert“, darüber dürfte leicht Konsens zu erzielen sein – aber was genau da eigentlich jeweils „gemeint ist“, scheint schon weniger klar, zumal wenn programmatische Hinweise fehlen oder unscharf bleiben. Worum geht es also etwa in den großen Werken der symphonischen Tradition von Haydn bis Mahler? Die Vorlesung wird an Beispielen des symphonischen
Kernrepertoires jeweils einen „Gehalt“ festzumachen versuchen, und zwar weniger im Programmatischen als vielmehr in den formalen Prozessen. In einem zweiten Schritt soll ein Einspielungsvergleich zeigen, inwiefern solches Analysieren für das praktische Musizieren – als „gelungene Interpretation“ – relevant sein kann.

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