Mo 15.30 – 17.00 | K10, 309 / online 14-tägig (Beginn 16.10.)

Für Studierende im Studiengang MA Musikinformatik und im Studiengang BA Musikinformatik / Musikwissenschaft ab 5. Semester nach Absprache.

Individuelle künstlerisch-wissenschaftliche Studienprojekte mit Schwerpunkt Programmierung werden nach Absprache unter Betreuung des Dozenten in Eigenverantwortung erarbeitet. Besondere Beachtung finden hierbei Fragestellung und Methodik sowie Kontextualisierung im aktuellen Arbeitsfeld.

Mi 11.00 – 12.30 | K10, 309 / Hybrid wöchentlich (Beginn 18.10.)

Für Studierende im Studiengang MA Musikinformatik 1. Semester (Modul: Visuelle Programmierung der Klangverarbeitung und räumlichen Synthese). Kann als Wahlfach im Studiengang BA Musikinformatik / Musikwissenschaft und in den Studiengängen Komposition und Musiktheorie belegt werden.

Digitale Musikrepräsentationen lassen sich entlang eines Kontinuums anordnen, welches durch zwei Extreme typisiert ist: Auf höchster Ebene ein System musikalischer Symbole als Hochsprache, die von Musikern interpretiert wird; z.B. eine Partitur, dessen atomares Element die „Note“ ist. Auf tiefster Ebene die Beschreibung konkreten Klangs als Signal; eine phänomenologische Repräsentation des Artefakts eines akustischen Prozesses, dessen atomares Element das numerische „Sample“ einer Zeitreihe ist.

In dieser Lehrveranstaltung befassen wir uns mit der Erforschung des Spannungsfelds zwischen diesen Extremen, unter der Fragestellung wie Klangphänomene abstrahiert und als symbolisches Material algorithmisch-strukturellen Formbildungsprozessen zugänglich gemacht werden können. Wir werden Analyse-, Verarbeitungs- und Syntheseprozesse hauptsächlich mit der Bibliothek OMSoX [1] für die Kompositions- u. Programmierumgebung OpenMusic [2] entwickeln. Ausgehend von der funktionalen Implementierung klassischer Klangbearbeitungsprozesse, schreiten wir fort zur symbolischen Kontrolle komplexer Syntheseanwendungen, wie z.B. Source-filter, granulare, und feature-basierte Verfahren.

Voraussetzungen: Modul „Symbolische Programmierung“, „Kreatives Programmieren I/II“ oder entsprechende Vorkenntnisse.
[1] https://sourceforge.net/projects/omsox
[2] https://github.com/openmusic-project/openmusic

Do 15.30 – 17.00 | K10, 208 / Hybrid wöchentlich (Beginn 12.10.)

Für Studierende im Studiengang BA Musikinformatik / Musikwissenschaft 5. Semester (Modul: Symbolische Musikprogrammierung) sowie Musiktheorie und Komposition.

Das Seminar befasst sich mit Analyse, Repräsentation, Generierung und Verarbeitung von symbolischen Musikdaten. Praxisbezogene, musikalische Anwendungen erlernter Programmierkonzepte werden anhand der Umsetzung teils historischer Beispiele aus der algorithmischen und computergestützten Komposition innerhalb der visuellen Programmierumgebung OpenMusic studiert, implementiert und teils erweitert. Themenbereiche umfassen u. a. statistische Verfahren, Zelluläre Automaten und Maschinelles Lernen.

Ergänzung und Vertiefung der Vorlesung “Symbolische Programmierung mit Common Lisp” (SPCL). Anwendungen werden in Form von Beispielen und Übungen in der visuellen Programmierumgebung “OpenMusic” (OpenMusic 6.x/OM#) realisiert [1, 2].

Voraussetzungen: Keine. Wünschenswert: Vorerfahrung mit OpenMusic, LISP-Dialekten oder ähnlichen (funktionalen oder objektorientierten) Sprachen.
[1] https://openmusic-project.github.io/openmusic/dev/index
[2] https://cac-t-u-s.github.io/om-sharp/

Di 16.00 – 17.30 | K 10, 208 / Hybrid wöchentlich (Beginn 10.10.)

Für Studierende in den Studiengängen BA Musikinformatik / Musikwissenschaft 5. Semester (Modul: Symbolische Musikprogrammierung), Musiktheorie und Komposition.

Grundlagen der symbolischen Programmierung mit der Sprache Common LISP. Themen umfassen: S-Expressions, Variablen/Scoping, Kontrollstrukturen, Meta-Programmierung (Mappings und Lambda Funktionen), funktionale Programmierung & Seiteneffekte, Rekursion und Faktorisierung. Einführung in Algorithmen und Datenstrukturen zur Modellierung musikalischer Information mit Common Lisp, sowie dem Common Lisp Object System (CLOS). Anwendungen werden in Form von Beispielen und Übungen in der visuellen Programmierumgebung OpenMusic (OpenMusic 6.x/OM#) realisiert [1, 2]. Als Entwicklungsumgebung wird LispWorks Personal (frei verfügbar) verwendet [3].

Voraussetzungen: Grundlagen der Programmierung. Ideal: Vorerfahrung mit OpenMusic, LISP-Dialekten oder ähnlichen (funktionalen oder hybriden) Sprachen.

[1] https://openmusic-project.github.io/openmusic/dev/index
[2] https://cac-t-u-s.github.io/om-sharp/
[3] http://www.lispworks.com/downloads/index.html

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